Was kostet eine Haushaltsauflösung? Kosten verständlich erklärt

Was eine Haushaltsauflösung kostet, lässt sich nicht allein anhand der Wohnfläche bestimmen. Entscheidend sind vor allem die Menge des Hausrats, der Arbeitsaufwand, die Zugänglichkeit des Objekts, notwendige Demontagen und die Entsorgung.

Bei gut erhaltenen Möbeln und anderen weiterverwendbaren Gegenständen kann zusätzlich eine Wertanrechnung möglich sein. Dadurch können sich die tatsächlichen Kosten einer Haushaltsauflösung reduzieren.

Eine einfache Orientierung lautet deshalb:

Arbeitsaufwand + Transport + Entsorgung + Zusatzleistungen – mögliche Wertanrechnung = Kosten der Haushaltsauflösung

Für einen verlässlichen Preis ist eine Besichtigung sinnvoll. So lässt sich bereits vor Beginn feststellen, welcher Aufwand tatsächlich entsteht und welche Leistungen benötigt werden.

Wovon hängen die Kosten einer Haushaltsauflösung ab?

Eine kleine Wohnung kann aufwendiger zu räumen sein als eine deutlich größere Wohnung. Die Quadratmeterzahl ist deshalb nur einer von mehreren Faktoren.

Für die Kalkulation sind insbesondere folgende Punkte entscheidend:

  • Größe und Anzahl der Räume
  • Menge des vorhandenen Hausrats
  • Keller, Dachboden, Garage oder weitere Nebenräume
  • Stockwerk und vorhandener Aufzug
  • Länge der Transportwege
  • Demontage großer Möbel oder Einbauten
  • Menge und Art der zu entsorgenden Gegenstände
  • benötigte Arbeitszeit
  • mögliche Wertanrechnung
  • gewünschte Zusatzleistungen

 

Je genauer diese Punkte vorab bekannt sind, desto zuverlässiger kann der Preis kalkuliert werden.

Warum die Wohnfläche allein wenig über den Preis aussagt

Bei der Suche nach den Kosten einer Haushaltsauflösung wird häufig nach Preisen für 50, 60, 80 oder 100 Quadratmeter gesucht.

Die Wohnfläche kann eine erste Orientierung geben. Für den tatsächlichen Aufwand reicht sie aber nicht aus.

Ein Beispiel:

Wohnung A

70 m² Wohnfläche
wenige Möbel
Keller bereits leer
Aufzug vorhanden
kurze Wege zum Fahrzeug

Wohnung B

ebenfalls 70 m² Wohnfläche
vollständig eingerichtet
viele Kartons und Haushaltsgegenstände
voller Keller
vierte Etage ohne Aufzug
mehrere große Möbel müssen zerlegt werden

Obwohl beide Wohnungen gleich groß sind, unterscheiden sich Arbeitszeit, Transportaufwand und Entsorgungsmenge erheblich.

Deshalb sollte eine seriöse Kalkulation immer den tatsächlichen Zustand des Haushalts berücksichtigen.

Die Menge des Hausrats ist ein wichtiger Kostenfaktor

Nicht die Größe der Wohnung allein, sondern besonders der Füllgrad beeinflusst den Aufwand.

In einem Haushalt können sich über viele Jahre große Mengen ansammeln:

  • Schränke und Regale
  • Sofas und Sessel
  • Tische und Stühle
  • Elektrogeräte
  • Geschirr und Küchenutensilien
  • Kleidung
  • Bücher
  • Kartons
  • Dekoration
  • Teppiche
  • Gegenstände aus Keller oder Dachboden

 

All diese Dinge müssen je nach Auftrag sortiert, getragen, demontiert, verladen, weiterverwendet oder entsorgt werden.

Je größer die Menge, desto mehr Personal, Zeit und Transportkapazität werden normalerweise benötigt.

Keller, Dachboden und Garage nicht vergessen

Bei einer Wohnungsauflösung werden Nebenräume bei der ersten Einschätzung häufig vergessen.

Ein Keller oder Dachboden kann jedoch über Jahrzehnte gefüllt worden sein und einen erheblichen Teil der gesamten Räumung ausmachen.

Auch folgende Bereiche sollten deshalb von Anfang an angegeben werden:

  • Keller
  • Dachboden
  • Garage
  • Gartenhaus
  • Abstellräume
  • Lagerräume


Werden diese Bereiche direkt bei der Besichtigung berücksichtigt, kann der Umfang der Haushaltsauflösung genauer kalkuliert werden.

REMAR übernimmt je nach Auftrag auch die Räumung solcher Nebenflächen. Weitere Informationen finden Sie unter Räumungen und Haushaltsauflösungen bei REMAR.

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Stockwerk, Aufzug und Transportwege beeinflussen den Aufwand

Auch der Zugang zur Wohnung spielt bei den Kosten eine Rolle.

Eine Erdgeschosswohnung mit direkter Parkmöglichkeit kann deutlich einfacher geräumt werden als eine Wohnung in einem oberen Stockwerk ohne Aufzug.

Relevant sind zum Beispiel:

Etage: Müssen Möbel über mehrere Stockwerke getragen werden?

Aufzug: Ist ein geeigneter Aufzug vorhanden?

Treppenhaus: Können größere Möbel problemlos transportiert werden?

Parkmöglichkeit: Kann das Fahrzeug nah am Gebäude stehen?

Laufweg: Wie weit müssen Gegenstände bis zum Transportfahrzeug getragen werden?

Je schwieriger der Zugang, desto mehr Zeit kann für das Tragen und Verladen benötigt werden.

Welche Rolle spielen Demontagearbeiten?

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Nicht jedes Möbelstück lässt sich komplett aus einer Wohnung transportieren.

Große Schränke, Einbauküchen oder andere Einbauten müssen teilweise zunächst fachgerecht zerlegt werden.

Je nach Auftrag können beispielsweise folgende Arbeiten erforderlich sein:

  • Schränke abbauen
  • Einbauküchen demontieren
  • Regale zerlegen
  • Lampen oder Gardinenleisten entfernen
  • vereinbarte Bodenbeläge entfernen


Diese Arbeiten erhöhen den zeitlichen Aufwand und sollten deshalb bereits vor der Haushaltsauflösung besprochen werden.

Was kostet die Entsorgung bei einer Haushaltsauflösung?

Bei einer kompletten Haushaltsauflösung müssen häufig unterschiedliche Materialien berücksichtigt werden.

Dazu können unter anderem gehören:

  • Möbel
  • Holz
  • Elektrogeräte
  • Sperrmüll
  • Reststoffe
  • Metalle
  • Textilien

Nicht alles kann gemeinsam entsorgt werden. Je nach Art und Menge können daher unterschiedliche Transport- und Entsorgungswege notwendig sein.

Genau hier liegt auch ein wichtiger Unterschied zwischen einer reinen Entsorgung und dem Ansatz von REMAR:

Gut erhaltene Dinge müssen nicht automatisch weggeworfen werden.

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Wertanrechnung: Können Möbel die Kosten reduzieren?

Bei einer Haushaltsauflösung befinden sich häufig Gegenstände im Haushalt, die noch gut erhalten und weiter nutzbar sind.

REMAR prüft deshalb bei der Besichtigung, welche Gegenstände möglicherweise weiterverwendet werden können.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • gut erhaltene Möbel
  • funktionsfähige Elektrogeräte
  • Geschirr und Haushaltswaren
  • Bücher
  • weitere brauchbare Einrichtungsgegenstände

Wenn Gegenstände für eine Weiterverwendung geeignet sind, kann ihr Wert bei einer Haushaltsauflösung berücksichtigt werden.

Dadurch entsteht ein doppelter Vorteil:

Weniger brauchbare Dinge werden unnötig entsorgt und die Wertanrechnung kann die Kosten der Räumung reduzieren.

Wer unabhängig von einer kompletten Haushaltsauflösung gut erhaltene Möbel weitergeben möchte, findet weitere Informationen unter Möbel spenden bei REMAR.

Was ist bei einer Haushaltsauflösung normalerweise zu erledigen?

Eine vollständige Haushaltsauflösung besteht aus mehr als dem Heraustragen von Möbeln.

Je nach vereinbartem Leistungsumfang können mehrere Arbeitsschritte notwendig sein:

  1. Objekt und Umfang ansehen
  2. zu behaltende Gegenstände festlegen
  3. verwertbare Gegenstände prüfen
  4. große Möbel demontieren
  5. Hausrat aus den Räumen tragen
  6. Gegenstände verladen
  7. weiterverwendbare Dinge separieren
  8. nicht mehr nutzbare Materialien fachgerecht entsorgen
  9. vereinbarte Nebenräume räumen
  10. Objekt entsprechend der Vereinbarung übergeben


Welche dieser Leistungen benötigt werden, hängt immer vom einzelnen Auftrag ab.

Festpreis nach Besichtigung schafft Planungssicherheit

Wer eine Haushaltsauflösung durchführen lassen möchte, möchte vor allem wissen, welche Kosten am Ende tatsächlich entstehen.

Deshalb ist eine Besichtigung sinnvoll.

Dabei können unter anderem folgende Fragen direkt geklärt werden:

  • Welche Räume müssen geräumt werden?
  • Wie viel Hausrat ist vorhanden?
  • Gibt es Keller oder Dachboden?
  • Müssen Möbel demontiert werden?
  • Wie sind die Zugangsbedingungen?
  • Welche Gegenstände können möglicherweise weiterverwendet werden?
  • Welcher Entsorgungsaufwand entsteht?

Auf dieser Grundlage kann der tatsächliche Arbeitsumfang eingeschätzt werden.

REMAR bietet für Räumungen eine kostenlose und unverbindliche Besichtigung und erstellt anschließend ein Festpreisangebot.

Damit ist bereits vor der Durchführung klar, welche Leistungen vereinbart sind und welche Kosten dafür entstehen.

Wie lassen sich die Kosten einer Haushaltsauflösung reduzieren?

Nicht jeder Kostenfaktor lässt sich beeinflussen. Eine gute Vorbereitung kann den Aufwand aber reduzieren.

Persönliche Dinge vorher sichern

Wichtige Dokumente, Erinnerungsstücke, Schmuck, Fotos und Gegenstände, die behalten werden sollen, sollten möglichst vor der Räumung aussortiert werden.

Das sorgt für klare Verhältnisse und verhindert Missverständnisse.

Gut erhaltene Möbel nicht vorschnell wegwerfen

Ein Möbelstück, das nicht mehr benötigt wird, ist nicht automatisch wertlos.

Gut erhaltene Einrichtungsgegenstände können möglicherweise weiterverwendet werden.

REMAR bietet dafür auch einen Abholdienst für Möbel und Sachspenden an.

Alle Räume direkt angeben

Keller, Dachboden und Garage sollten bereits bei der ersten Anfrage genannt werden.

Je vollständiger die Informationen sind, desto besser lässt sich der tatsächliche Aufwand einschätzen.

Fotos vorbereiten

Fotos können helfen, einen ersten Eindruck vom Umfang zu vermitteln.

Bei einer größeren Haushaltsauflösung ersetzt dies jedoch nicht unbedingt eine Besichtigung vor Ort.

Den Leistungsumfang genau festlegen

Vor der Beauftragung sollte eindeutig feststehen, welche Arbeiten übernommen werden.

Das betrifft beispielsweise:

  • Räumung
  • Demontage
  • Transport
  • Entsorgung
  • Nebenräume
  • besenreine Übergabe

Dadurch lassen sich spätere Missverständnisse vermeiden.

Haushaltsauflösung und Entrümpelung – ist das dasselbe?

Die Begriffe werden häufig gemeinsam verwendet, beschreiben aber nicht immer genau dieselbe Situation.

Bei einer Haushaltsauflösung wird normalerweise ein kompletter Haushalt aufgelöst. Das kann beispielsweise nach einem Umzug, bei der Aufgabe einer Wohnung oder in einer familiären Veränderung notwendig sein.

Eine Entrümpelung kann dagegen auch nur einen bestimmten Bereich betreffen.

Zum Beispiel:

  • Keller entrümpeln
  • Dachboden räumen
  • Garage leeren
  • einzelne Zimmer räumen

Eine vollständige Haushaltsauflösung ist daher häufig umfangreicher.

Für beide Leistungen bietet REMAR professionelle Unterstützung an. Mehr dazu erfahren Sie unter Räumungen bei REMAR Deutschland.

Haushaltsauflösung in Augsburg

REMAR unterstützt Privatpersonen und Unternehmen bei Räumungen und Haushaltsauflösungen in Augsburg.

Zum Leistungsumfang können unter anderem komplette Wohnungsauflösungen, Keller- und Dachbodenräumungen, Demontagearbeiten, Abtransport und eine vereinbarte besenreine Übergabe gehören.

Bei der Besichtigung wird außerdem geprüft, welche gut erhaltenen Gegenstände weiterverwendet und möglicherweise angerechnet werden können.

Weitere Informationen:

Haushaltsauflösung und Räumung in Augsburg

Haushaltsauflösung in Frankfurt

Auch in Frankfurt übernimmt REMAR vollständige und teilweise Haushalts- und Wohnungsauflösungen sowie Räumungen von Nebenflächen.

Der konkrete Aufwand wird vorab abgestimmt, damit die Räumung planbar durchgeführt werden kann.

Weitere Informationen:

Haushaltsauflösung und Räumung in Frankfurt

Haushaltsauflösung mit sozialem Mehrwert

REMAR verbindet professionelle Dienstleistungen mit sozialem Engagement.

Dadurch unterscheidet sich eine Haushaltsauflösung bei REMAR in einem wichtigen Punkt von einer reinen Entsorgung:

Gut erhaltene Gegenstände werden nach Möglichkeit nicht einfach weggeworfen, sondern auf eine mögliche Weiterverwendung geprüft.

Gleichzeitig unterstützt die Beauftragung der Dienstleistungen die soziale Arbeit von REMAR.

So kann eine notwendige Haushaltsauflösung gleichzeitig dazu beitragen, brauchbare Gegenstände weiterzugeben und soziale Projekte zu unterstützen.

Was kostet Ihre Haushaltsauflösung?

Da jeder Haushalt unterschiedlich ist, lässt sich ein verlässlicher Preis am besten anhand des tatsächlichen Objekts bestimmen.

REMAR prüft bei der Besichtigung:

Wie groß ist der Haushalt?
Wie viel muss geräumt werden?
Welche Arbeiten sind notwendig?
Welche Gegenstände können weiterverwendet werden?
Welcher Transport- und Entsorgungsaufwand entsteht?

Anschließend erhalten Sie ein Festpreisangebot für die vereinbarten Leistungen.

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Häufige Fragen zu den Kosten einer Haushaltsauflösung

Die Kosten richten sich vor allem nach dem Umfang des Hausrats, der Zugänglichkeit, der benötigten Arbeitszeit, möglichen Demontagearbeiten und dem Entsorgungsaufwand. Verwertbare Gegenstände können zusätzlich bei der Kalkulation berücksichtigt werden.

Allein anhand der Quadratmeterzahl lässt sich kein verlässlicher Preis bestimmen. Eine wenig möblierte 80-m²-Wohnung kann weniger Aufwand verursachen als eine stark gefüllte 60-m²-Wohnung mit Keller und mehreren großen Möbeln. Eine Besichtigung ermöglicht deshalb eine genauere Kalkulation.

Ja, wenn sich im Haushalt gut erhaltene und weiterverwendbare Gegenstände befinden. REMAR prüft bei der Besichtigung, welche Gegenstände geeignet sind und bei der Kalkulation berücksichtigt werden können.

Bei einer professionellen Haushaltsauflösung müssen Sie nicht zwangsläufig den gesamten Hausrat vorher sortieren. Persönliche Dokumente, Wertgegenstände und Dinge, die Sie behalten möchten, sollten Sie jedoch möglichst vorher herausnehmen beziehungsweise eindeutig kennzeichnen.

Bei einer Besichtigung lassen sich Füllgrad, Nebenräume, Zugangswege, Demontagearbeiten, verwertbare Gegenstände und der notwendige Entsorgungsaufwand direkt beurteilen. Dadurch kann der Preis wesentlich zuverlässiger kalkuliert werden.